|
DJEMBE * DARBUKA * TABLA * DOUMBEK |
|
|
|
| Djembe | Darbuka |
| Hier möchte ich Euch etwas über das Trommeln erzählen. | |
| Djembe |
|
Die Djembe ist eine kelchförmige, meist mit geschorenem Ziegenfell
bespannte Trommel aus Westafrika, deren Korpus aus einem ausgehöhlten
Baumstamm besteht. Eine Djembe ist üblicherweise ca. 60 cm hoch, ihr Fell
hat einen Durchmesser von ca. 30 cm. Die Djembe wird nur mit den bloßen
Händen angeschlagen. Sie wird sowohl als Solo- als auch als
Ensembleinstrument eingesetzt. Man kann sie folgenderweise spielen: Auf einem Stuhl sitzend, stehend oder auf der Djembe selbst sitzend. Im Sitzen kippt man die Trommel leicht nach vorn, hält sie zwischen den Beinen oder fixiert sie mit einem Tuch um die Hüfte. In der dritten Haltung liegt das Instrument auf dem Boden und der Musiker sitzt auf dem Korpus. Die Haltung beim Spielen ist stets aufrecht und entspannt, so dass die Arme genug Kraft und Geschwindigkeit entwickeln können. Die Schläge werden dabei in der Regel abwechselnd mit Rechts und Links gespielt. Die Schläge werden fließend miteinander verbunden, so dass eine Art Tanz der Arme entsteht. Der Klang der Djembe wird meist in drei Grundschläge aufgeteilt: den tiefen Bassschlag in der Mitte der Trommel (stamp), und die Schläge am Rand des Fells (hit und open). Eine gute Spieltechnik ermöglicht viele feine Nuancen wie leichtes Tippen (taps) mit den Fingerspitzen, Triller mit Zeige- oder Mittelfingern und Doppelschläge, bei denen beide Hände unmittelbar nacheinander fast gleichzeitig aufkommen. |
| Darbuka |
|
Die Darbuka (darabukka)
ist eine Trommel aus dem arabischen Raum. Sie besteht aus einem
kelchförmigen Körper, der traditionell aus Ton gefertigt ist und mit
Fischhaut oder Ziegenfell bespannt ist. Moderne Darbukas sind oft aus
Metall gefertigt. Die Trommelfelle sind meist aus Kunststoff, doch werden
auch bei neueren Modellen Naturfelle verwendet. Die beiden grundlegenden Schläge, die die Darbuka erzeugen kann, sind ein Basston (dum), der mit der ganzen Hand in der Mitte zwischen Rand und Mittelpunkt gespielt wird und ein hoher Ton (tak), der mit den Fingern direkt am Rand gespielt wird. Sie ist etwa 40 cm hoch, wird über ein Knie gelegt und mit einer Hand bespielt. Mit der 2. Hand wird die Darbuka gehalten und mit Verzierungen untermalt. Sie nennt man ka, pop und slap. |
||
| Einige arabische Grundrhythmen habe ich zum besseren Verständnis aufgelistet. | ||
| Ihr könnt sie auch anhören: ein Danke an Isabella! | ||
|
|
||
|
Der Ayoub wird oft schnell
gespielt, man kann ihn aber auch langsam und stark spielen, er heißt dann
Zaar. Der Baladi ist eine Maksoum Variante und stammt aus der Folklore und wird eher langsam gespielt. Der Maksoum ist sehr beliebt in der arabischen Pop Musik, er fordert sofort zum Tanzen auf und feuert einem zum Mitklatschen an, wird gerne bei Trommelsolos verwendet. Der Saidi hat einen erdigen und kraftvollen Rhythmus, er wird oft für den Stocktanz verwendet. Der Saudi ist ein grooviger sanfter Rhytmus. Der Masmoudi wird mit sehr vielen Variationen und Verzierungen gespielt. Der Malfouf ist sehr fetzig, wird schnell und mit Power gespielt, er wird gerne für den Auf- und Abgang von der Bühne verwendet. Der Chiftetelli wird manchmal auch Taksim genannt. Der Elzaffa gehört traditionell zur orientalischen Hochzeit. Der Karshilama ist ein Vertreter der Folklore, für den Tanz eine schön Ergänzung. |
||